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Hundefitness

...erobert die Hundewelt

 

Was ist Hunde-Fitnesstraining?

Hundefitnesstraining erobert die Hundewelt

 

Aktives Training im therapeutischen Bereich oder zur Erhaltung der Fitness wird immer wichtiger im Hundesport wie auch im privaten Bereich.

 

Viele Hundebesitzer haben Spaß am Training mit ihren Vierbeinern und sind dabei sehr kreativ in ihrer Trainingsgestaltung.

Dennoch muss ich mir zunächst die Frage stellen, trainiere ich „nur“ just for fun oder verfolge ich ein Ziel?

Wenn wir professionell und zielgerichtet trainieren möchten, kommen wir nicht umhin, den Hund als Ganzes zu betrachten, Schwachstellen aufzudecken und Schwerpunkte zu setzen.
Um Überforderung zu vermeiden, wird zu Beginn des Trainings ein Körperscreening vorgenommen und eine Gangbildanalyse erstellt umso den Fitnessgrad des Hundes zu ermitteln.

 

Als nächstes führen wir die Fellnasen immer behutsam an die Trainingstools heran, vor allem dann, wenn es wackelige Gerätschaften sind.
Die Sicherung des Equipments ist ein absolutes MUSS, dazu gehört auch die Überprüfung der Bodenbeschaffenheit wie auch der Rutschfestigkeit der Trainingslocation.


Mittels Trainingsplan setzen wir (flexible) Schwerpunkte und planen Euer Training für die nächsten Wochen.

Im Trainingsplan sollten alle Freizeitaktivitäten des Hundes Berücksichtigung werden, um eine Überforderung zu vermeiden.
Ein gut durchdachtes Training schafft Sicherheit auf beiden Seiten und ist zielführender als ein spontanes Sporteln zwischen dem Wocheneinkauf und der Arbeit.
Optimalerweise werden in einem Fitnesstraining alle Bewegungsebenen angesprochen und die ausgewählten Übungen sinnvoll aneinandergereiht.

Vor Kraftübungen und anspruchsvollen Balanceübungen sollte unbedingt aufgewärmt werden, aber der Hund sollte keinesfalls ermüdet an das Training gehen.


Wir sollten nie einseitig trainieren und alle Aspekte in einem sinnvollen, zielführenden Verhältnis einbauen.

Deshalb ist ein stabiles Fundament wichtig und sollte in folgender Reihenfolge gemauert also trainiert werden:

1. Beweglichkeit
2. Koordination
3. Kraft
4. Ausdauer

Merke: Koordination sollte immer am Anfang stehen, Kraftübungen im Mittelteil und Dehnungen am Ende einer Trainingseinheit.

Selbstverständlich achten wir natürlich auf Ermüdungserscheinungen wie z.B. Hecheln, Ausweichbewegungen, Taxieren, Hektik, Konzentrationsschwierigkeiten und gönnen unserem Hund Ruhetage zwischen den Trainings.

Viel Spaß beim Fitnesstraining

Euer Wuffi-Fit Team

Wichtige Kriterien im Training

⋅ anatomische Gegebenheiten (Bindegewebstyp…)
⋅ Alter und Fitnessgrad
⋅ gesundheitliche Einschränkungen
⋅ Charakter

Schwerpunkte im Training

⋅ Ausgleichsübungen zum Sport
⋅ körperliche Dysbalancen ausgleichen
⋅ Rehabilitation
⋅ chronische körperliche Einschränkungen
⋅ Frühförderung Welpen und Junghunde

⋅ Sportvorbereitung bei Junghunden
⋅ Seniorentraining
⋅ Erhalt der Fitness
⋅ Bindungsarbeit und Verhaltenstraining
⋅ Beschäftigung